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11. April 2004
Ein Bilderbuchrenntag. Anders kann man diese Saisoneröffnung einfach
nicht nennen.
Vielleicht nicht so ganz für die anreisenden „West-Trainer“
welche sich bestimmt mehr Erfolg ausgerechnet hatten, aber für
die Berliner Rennbahnbesucher hieß es:
Boxen auf zur grünen Saison!
Der erste Renntag im Jahr ist sowieso immer was besonderes und wenn dann
auch noch das Wetter mitspielt und strahlender Sonnenschein
Frühlingsgefühle aufkommen läßt, gibt‘s
kein Halten mehr.
Ca. 10.000 Menschen besuchten die Rennbahn laut Presse. Umsatzzahlen hab
eich leider nicht aber es wurde fleißig für Pferdewetten
geworben. Ob allerdings ein Auto-Aufkleber mit dem mitreißenden
Slogan „Wetten steigert die Potenz“ so sinnig ist, laß
ich mal dahingestellt sein (gefunden am Andenkenstand).
Leider
hat sich beim Catering nicht viel geändert, so daß der
Holzkohlengrill noch immer eine echte Alternative ist. Auch der
Buchmacher war entgegen Kündigungsverlautbarungen vom letzten
Jahr wie gewohnt an seinem Platz unter der Tribüne zu finden.
Seit kurzer Zeit weilt der norwegische Trainer Nils Petersen mit einem
interesannten Lot von 11 Pferden vor Ort und nutzt hier die idealen
Trainingsbedingungen um seinen Pferden für die heimische Saison
Konditionsvorteile zu sichern. Vielleicht auch eine Chance für
Hoppegarten, zumindestens im Frühling, die vielen leerstehenden
Stallungen zu belegen.
Auch andere große Trainer trainieren einen Teil ihrer Pferde über
Winter unter angenehmeren klimatischen Bedingungen. Es muß ja
nicht immer gleich Dubai sein.
Bodenwerte wurde mit 4,6 angegeben, später noch einmal auf 4,4 korrigiert.
Starter aus dem ganzen Bundesgebiet sowie den skandinavischen Ländern,
interessante Jockeys vor Ort, wie z.B. Mark Larson. Also, alle Daumen
zeigten nach oben!
Es hatten sich reichlich Starter eingefunden, so daß für
spannende Rennen gesorgt war. Nicht immer ein leichtes Unterfangen in
dieser Zeit, wie man bei anderen Rennveranstaltungen erkennen kann.
Überhaupt keine Nichtstarter über den gesamten Renntag.
Im ersten Rennen für 4jährige und ältere Sieglose über
1600m trafen sich alte und neue Bekannte am Führring. Dadurch
kam ich kaum dazu die Pferde zu beobachten, da ich immer wieder mit
Begrüßen und gegenseitigen Erzählen beschäftigt
wurde.
Chromboy drehte relaxt seine Runden. Ebenso wie Bixxente, ein Dunkelfuchs,
welcher wie eine Speckschwarte glänzte. Onlymore sah gut aus.
Sheena, nicht besonders größer geworden, seit ich sie das
letzte mal sah (sie war mal in Hoppegarten stationiert) war recht
aufgedreht ebenso wie Gucci Girl, die gegenüber den anderen
Pferden recht dünn und zierlich wirkte.
Bei einigen sah man auch noch Reste von Winterfell. Nagara, eine
interesannt gezogene Debütatin aus dem Quartier von Martin
Rölke, eine große, schicke Stute machte es ihrem Führer
nicht gerade leicht.
Chromboy – Sheena – Onlymore und Bixxente waren hier die
angesagten Pferde.
An der Maschine mußte Nagara erst mal überredet werden, aber
alles war schließlich verstaut und das erste Rennen der neuen
Saison ging auf die Reise.
Alesini kam als erster aus der Maschine, dahinter Latifa und Chromboy.
Chromboy geht nach vorne, Latifa, dann Bixxente, am Schluß des
Feldes kann man Nagara und Euro Dash ausmachen.
Vor dem Dahlwitzer Bogen hat Bixxente das Kommando vor Chromboy, Alesini
und Gucci Girl. Chromboy bringt das Feld in die Gerade, dahinter
Alesini, Bixxente, Latifa, Gucci Girl, Onlymore. Noch 300m bis zum
Ziel. Noch immer Chromboy vorne, Bixxente greift an, Alesini, dann
kommt Onlymore, noch 150m und da kommt außen wie auf
Rollschuhen Latifa angerauscht.
Latifa als längste Außenseiterin gewinnt das erste Rennen des
Tages vor Onlymore, Chromboy und Alesini. Dahinter folgen Bixxente,
Nagara, Gucci Girl, Euro Dash, Lanu und schließlich Sheena,
welche aber leider angaloppiert wurde.
Wer hätte das gedacht! Ein Schimmelwetter hätte heute seine
helle Freude gehabt – vor allem an der hohen Quote. Damit ging
der erste Sieg des Tages an das kleine Quartier von Frau Zich aus
Hoppegarten.
Inzwischen füllte sich die Bahn immer mehr und weitere Bekannte wurden
begrüßt.
Das erste 3jährigenrennen über 1200m gerade Bahn.
Bei 1200m ist es immer schwierig, noch dazu gerade Bahn. Da sollte man
die Skandinavischen Pferde niemals unterschätzen.
Shakara, eine der ersten Starterinnen von Trainer Petersen sah sehr gut aus
und sollte die guten Trainingsleistungen umsetzten. Bebe Factual sah
bombig aus, Dollar Dance, ein großes Pferd gefiel mir, hatte
Hammer-Hansen im Sattel. War jedoch auch recht aufmüpfig.
O´Reilly sah zwar etwas „zerschrammt“ aus (Folgen seines Sturzes
vor kurzem) aber scheinbar war doch alles glimpflich abgegangen.
Bebe Factual stand hier in einer deutlichen Favoritenrolle.
Während die Pferde sich zur Startstelle begaben, bemerkten wir am Monitor das
die Startnummernfolge an der Maschine umgedreht wurde. Das hatte so
manche rasche umdisponierung bei den Wetten zu Folge, da die äußeren
Startnummern bislang immer favorisiert wurden.
Miss Lips kam am besten aus der Maschine, dahinter Convenience, Dollar
Dance, Amokina und Bebe Factual. Der Rennverlauf ist bei diesen
Distanzen immer schwierig zu verfolgen. Schon tauchten die Pferde
Höhe der Tribünenrails auf. Immer noch Miss Lips vorne,
Gaius hatte einen guten Moment, Conveniece gut dabei, Shakara nie zu
sehen, Dollar Dance kam und Roseberry. Ein spannendes Finish
zwischen Miss Lips und Roseberry, den Roseberry knapp aber sicher auf
der Linie vor Miss Lips gewann. An dritter Stelle dann Dollar Dance
vor Bebe Factual. Die weiteren Pferde waren Conveniece, Gaius,
Shakara, welche laut Jockey die Zunge verschluckt hatte und damit
jede Chance vertan hat, Dancin Mo und Amokina.
Beim zweiten Lebensstart gewann die Waky Nao Tochter Roseberry unter M.
O’Reilly für Trainer Sowa. Auf alle Fälle ein Pferd
welches man in Zukunft beachten sollte.
Nochmals 3jährige sieglose nun aber über die Distanz von 1800m
Acht Teilnehmer stellten sich dem Starter. Schon im Vorfeld wurde klar ein
Zweikampf zwischen Fiepes Winged und Fields of Joy erwartet. Hofer
contra Schiergen, welche auch beide persönlich vor Ort anwesend
waren.
Interesannt der Blick in den Führring. Auenmoon war eine imposannte
Erscheinung, auch wenn er es seinem Führer reichlich schwer
machte. Mehrfach wurde die Hecke dabei in Mitleidenschaft gezogen.
Aber auch ein Bild von einem Pferd, der große Fuchs, vielleicht
eine etwas lange Mittelhand. Ganz anders dagegen Escadero, welcher
zwar auch recht aufgeregt seine Runden drehte aber einen eher etwas
kurzen Rücken hatte. Ganz relaxt lief nur Obrigado aus dem
Gloddequartier.
Ein dichtes Feld ging auf die Reise. Am besten auf die Beine kam Fields
of Joy, dann Fiepes Winged, dahinter Auenmoon, Obrigado, weiterhin
alles dicht beisammen. Fiepes Winged hat die Spitze übernommen,
bringt die Pferde in den Dahlwitzer Bogen. La Valeuse und Escadero
liegen am Schluß des Feldes. Die Gerade ist erreicht. Fields of
Joy übernimmt die Spitze und cantert leicht vor Auenmoon und
Fiepes Winged, außen wird Obrigado schnell. Aber der Sieg geht
leicht an Fields of Joy, dann Fiepes Winged vor Obrigado und
Auenmoon. Auf den weiteren Plätzen Chavala, Escadero, Corez und
La Valeuse.
Ein weiterer Sieg für einen Waky Nao Nachkommen für Trainer
Schiergen. Da darf man auf die weitere Laufbahn der Stute gespannt
sein.
Ein Ausgleich II über 1800m mit 8 Startern
Fantasico sah fantastico aus.....LOL fantastisch natürlich und sollte hier
ein ernstes Wort mitreden. Heluan schwitze schon im Führring
genauso wie Linux.
Angesagt wurde Romalus vor Man Power, Ashikaga und Linux.
Romalus und Linux kamen am besten aus der Maschine wurden jedoch Höhe
Maschinenhaus von Fantasico an der Spitze abgelöst. Dahinter
formierten sich Ashikaga, Heluan, Kincfleur, Poccino und schließlich
der sehr schlecht abgesprungene Man Power.
Fantastico brachte das Feld in die Gerade, noch 400m bis zum Ziel. Unverändert
Linux, Romalus, Ashikaga und Heluan im Schlepptau. Da geht Romalus
nach vorne, noch 300m, Romalus und Linux, Linux geht besser und löst
sich vom Feld. Ian Ferguson gewinnt mit Linux leicht den Agl. II vor
Romalus, Ashikaga und Fantastico. Und das obwohl der Bahnsprecher
Linux eher als Leipziger Bahnspezialisten eingeschätzt hatte.
Die weitere Reihenfolge Kincfleur vor Poccino, Heluan und Man Power.
Da hat Trainer Bauermeister wohl wieder ein besseres Pferd im Stall.
Im 5.Rennen sattelte Trainer Gied seinen einzigen Starter. 4jährige
sieglose stritten hier über 1600m um die Siegbörse
Meine Wahl fiel recht schnell auf Sentnash, das Pferd sah toll aus und der
Trainer bringt seine Starter oft schon siegfertig an den Start. Zabel
aus dem Wöhlerquartier war ein sehr interesannter Kandidat.
Fantastisch gezogen und debütiert heute erst als 4jähriger.
Da verspricht man sich so einiges. Wurde auch sofort favorisiert. Sah
auch bestechend aus während er aufgeregt seine Runden drehte.
Abastos machte einigen Ärger im Führing, lief ebenso das erste Mal.
Mußte da gerade an eine Bekannte denken welche die feste
Überzeugung vertritt, alle Goofalik‘s hätten einen
leichten „Haschmich“, auch wenn sie laufen könnten.
LOL. Canito hatte noch erhebliches Winterfell und auch Bayonnic sah
noch lange nicht rennfertig aus. Sie sollten es schwer haben. Lysilla
war als Schwester zu Lobatica zu beachten und hat sich über
Winter schön formiert.
Zabel kommt sehr schlecht aus der Maschine während New York Minute die
Spitze hatte. 250m weiter übernimmt Atlantic Sky die Führung,
dann Vico, Sentnash und Abastos. So geht’s in den Dahlwitzer
Bogen. Lysilla geht in Front, bringt das Feld in die Gerade, dahinter
dann Vico, Canito, Sentnash, Abastos, Zabel der langsam aufholt und
Bayonnic. Die Gerade ist da, noch immer Lysilla, dann kommt der
Angriff von Sentnash, Sentnash und Lysilla, Lysilla und Sentnash,
außen kommt Zabel auf Touren, aber vorne siegt Sentnash nach
spannendem Kampf gegen Lysilla. Zabel wird dritter vor Abastos. Dann
erst Atlantic Sky, Canito, New York Minute, Vico und Bayonnic.
Das Hauptereigniss stand an. Der Hasseröder Sprint Cup über
1300m gerade Bahn und hatte eine starke Besetzung gefunden.
Alleine 4 Gegner aus den Nordischen Ländern, dazu Fiepes Shuffel aus dem
Hoferquartier, welcher seinen Gruppe III Sieg über die Distanz
vom letzten Jahr wiederholen wollte. Dann Areias aus dem Stall von
Trybuhl, welcher gerade ein solches Rennen in Hannover an seine
Fahnen geheftet hatte und eine große Hoffnung im Schiergen
Stall, der Waky Nao Sohn Barrichello, der sich ebenfalls in Hannover
schon Kondition geholt hatte und laut Presse mitfavorisiert wurde.
11 Starter drehten im Führring ihre Kreise. König Shuffel sah
blendend aus, Bodygard of Spain wirkte noch etwas rund, fühlte
sich offensichtlich wohl, wie man an seinen bekannten Hüpfern
sah. Areias hatt ich mir immer ganz anders vorgestellt, keine Ahnung
warum. Er war viel kleiner als ich dachte. Aber ein fit aussehendes
Pferd. Minerva wirkte besser als die Kritik der Presse aussagte,
drehte völlig ruhig ihre Runden an der Hand der kleinsten
Führerin welche ihr kaum bis an die Schulter reichte.
Barrichello sah topfit aus, gefiel mir optisch jedoch leider
überhaupt nicht, trotz der ungewöhnliche Färbung, fast
ein Falbfuchs mit heller Mähne. Irgendwie schien der Kopf etwas
zu klein im Verhältnis zum Körper, oder irgendwie oder
keine Ahnung, jedoch irgendwie paßte alles nicht so recht
zusammen. Aber, wie schon mein Trainer sagte, „Schönheit
läuft nich“, und das der laufen konnte hatte er ja schon
hinreichend bewiesen. Shawdon und Terroir waren bestens bekannte
Sprintergrößen in Deutschland, sahen auch blendent aus,
aber nun auch schon 9jährig. Caupolican lief bislang auf Sand,
schwer einzuschätzen, soll in seiner Heimat ein bärenstarkes
Pferd sein. Serafino lief hinten etwas seltsam, kam aus einem kleinen
Quartier und hier wohl Außenseiter.
Inzwischen wurden die Trainer zu den Chancen ihrer Pferde befragt, was leider
außerhalb des Führrings überhaupt nicht zu verstehen
war.
Bei der Menschenmenge beeilte ich mich rasch auf die Tribüne zu
kommen um eine gute Sicht zu haben.
Das einrücken klappte zügig und dann gingen sie auf, die
Startboxen zum ersten großen Hauptereignis. In breiter
Formation sah man die Pferde galoppieren. Bodygard of Spain hatte aus
der Maschine raus die Spitze, dahinter Shawdon, Minerwa, Barrichello,
You Never Know gut dabei. Bodygard of Spain noch immer in Front, aber
ob das zu schaffen war? Die Tribünenrails tauchten auf. Fiepes
Shuffel verbesserte seinen Platz aber vorne unverändert Bodygard
of Spain. Noch 400m bis zum Ziel. Die Spannung war kaum zu ertragen.
Ein Sieg für ein Hoppegartener Pferd? Minerwa nun an zweiter
Stelle, Areias kam angeflogen, Terroir hatte einen guten Platz und
auf den letzten Metern wurde es nun richtig spannend. Bodygard of
Spain mit Minerwa, You Never Know fast Kopf/Kopf, außen
rauschte Areias nach vorne.........ein Foto mußte die
Entscheidung bringen. Aber der Sieger war zwar knapp aber sicher
Bodygard of Spain! Start/Ziel von Frau H.J.Hryniewiecka toll ins Ziel
gebracht. Es hätte aber auch keinen Meter weiter sein dürfen.
Die weiteren Pferde waren, Areias vor Fiepes Shuffle und Minerwa.
Dann You Never Know, Shawdon, Barrichello, König Shuffle,
Serafino, Terroir und Caupolican.
Riesiger Applaus beim zurückkommen für einen Hoppegartener Sieger.
Da spürte man beim Publikum deutlich wo die Sympatien lagen.
Soweit ich später gehört habe wurde dieser Sieg in
Hoppegarten noch kräftig gefeiert was man einigen Personen am
nächsten Morgen deutlich ansah. LOL.
13 Starter über 2000m im Agl. IV
Schwer in einem solchen Feld alle einzuschätzen, Dreamfinder, welcher
wieder in Hoppegarten trainiert wurde war recht aufgedreht,
Stringendo noch reichlich rund, Mandola gefiel als großes
Stutenmodell und wurde auch meine Wahl, trotz einiger Aufgeregtheit
beim rausgehen.
Schattenqueen kam am besten aus der Maschine, dann Stringendo, Arcanville und
Catineus. Am schlechtesten kam Tayrona ab, die auch lange Zeit die
rote Laterne trug.
Die Spitze übernahm inzwischen Catineus vor Stringendo, im
Dahlwitzer Bogen kam Mascandi nach vorne, sowie Schattenqueen.
Taresina verbesserte sich, ebenso Arcanville. Der Dahlwitzer Bogen
war erreicht, Stringendo wurde durchgereicht, vorne Catineus vor
Mascandi, Schattenqueen, noch 450 m, Schattenqueen geht an die
Spitze, Albina an zweiter Stelle, dahinter Arcanville. Alles sah nach
einem Sieg der Favoritin aus, aber keine Ahnung wo die herkam,
Mandola rauschte an und gewann das Rennen vor Schattenqueen,
Arcanville und Albina. Dann erst Aquilar, Mascandi, Tayrona, Carabas,
Taresina, Catineus, Stringendo, Dreamfinder und Sigali.
Ein weiterer Agl IV über 1400m mit 10 Pferden im Führring.
Paycheck sah bombig aus, Groell schwitzte stark und machte der Führerin
das Leben schwer.
Groell kam am besten aus der Maschine und führte das Feld bis anfangs
der Geraden. Dahinter Maibin, Landana, Immortalis, Mille Miglia,
Animata am Schluß des Feldes.
Noch 450m mit Groell an der Spitze der aber dann abgelöst wurde von
Mille Miglia, Paycheck saß hinter einer Reihe Pferden kurz fest
bevor er an zweite Stelle rückte, dahinter Maibin. Flemming ging
immer besser, aber vorne gewann Mille Miglia vor Flemming, Paycheck
und Dulcera. Immortalis, Landana, Maibin, Animata, The Power und
schließlich Groell.
Das letzte Rennen des Tages brachte dann noch einmal einen spannenden
Endkampf als 3 Pferde Kopf/Kopf über die Ziellinie kamen und
erst per Fotoentscheid den Sieger wie Platzierte verkünden
konnte.
In dem Agl. III über 1400m führte anfangs wie schon öfter
Gipsy Shuffle aus der Maschine, dann Phyton, Diamond Olivia und
Travist.
Im Dahlwitzer Bogen noch immer Gipsy Shuffle, Diamond Olivia und Königin
Shuffle. Bei erreichen der Geraden kam Seegold immer besser auf
Touren, Phyton kam, Diamond Olivia weiterhin an zweiter Stelle. 3
Pferde die fast Kopf/Kopf die Zielgerade herunter donnern, Seegold
außen sah einen Tick besser aus, in der Mitte Diamond Olivia,
innen Phyton. Es dauerte etwas bis der Sieger und die weitere
Platzierungen bekanntgegeben werden konnten. Was für ein
spannendes Finish!
Seegold, geritten von J. Palik hieß der Sieger aus dem Quartier von M.
Sowa vor Diamond Olivia und Phyton. Auf dem vierten Platz kam ein
toll gelaufener Trio Dancer vor Garrison, Gipsy Shuffle,
Donnalittchen, Königin Shuffle, Travist, Adjudant und Auen
Domino.
So langsam wurden die Temperaturen kühler und ausgesprochen
zufrieden mit diesem Renntag machte ich mich auf den Weg nach Hause.
Schon am nächsten Sonntag steht der zweite Termin mit der
Brandenburger Stutenmeile auf dem Programm und wenn sich das Wetter
hält steht einem weiteren tollen Renntag nix im Weg. Hals und
Bein bis dahin für alle.
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